Engelskirchen Engelskirchen
Am 15. Oktober 1884 wurde die  37 km lange eingleisige Strecke (Aggertalbahn) von Siegburg über Engelskirchen nach Olpe eröffnet. Da die geologischen Bedingungen unzureichend waren, wurde das ehemalige Empfangsgebäude aus Holzfachwerk von Gelsenkirchen- Rotthausen abgebaut und in Egelskirchen wieder aufgebaut. 1897 gab es einen Gleisanschluss zur schmalspurigen Leppetalbahn die von Engelskirchen über Neu Remscheid nach Marienheide führte. Die Bahn diente zur Abfuhr von Grauwacke aus den umliegenden Steinbrüchen. Das Gestein wurde in Engelskirchen auf die normalspurige Bahn umgeladen. Ein Bombenabwurf im März 1945 auf einen wartenden Munitionszug im Bahnhof zerstörte die Bahnanlage total. 1945 wurden die Ruinen des alten Bahnhofgebäudes abgerissen und durch ein Provisorium ersetzt. Am 22. Dezember 1956 eröffnete die Deutsche Bundesbahn ein neues Empfangsgebäude. Das Empfangsgebäude wurde 1984 stillgelegt und wird heute als Gewerbefläche genutzt. Der Bahnhof ist 2014 komplett saniert worden. Das Stellwerksgebäude von 1912 wurde 2014 unter Denkmalschutz gestellt. Erstmals auf Initiative des Oberbergischen Kreises die erste City-Bahn 1984 ins Leben gerufen. Das Projekt wurde ein voller Erfolg und wurde in den 1990er Jahren auch auf anderen Strecken übernommen.
Bilder Engelskirchen
Luftaufnahme
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Das 1956 eröffnete Stationsgebäude in Form eines Siedlungshauses mit vorgezogenem verglastem Gaststättenanbau ist atypisch für die 1960er Empfangsgebäude.
Ansichtskarte Bahnhof Engelskirchen
Bahnhof
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Aggertalbahn
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