Ehreshoven
Die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete am 15. Oktober 1884 die 37,31 km lange, eingleisige Strecke von Siegburg über Ehreshoven nach Ründeroth. Die Bauarbeiten am Empfangsgebäude waren schon 1883 beendet worden. Im Bahnhof gab es einen Gleisanschluss zu den nahen Gruben Castor und Bruno II der über eine Hängebrücke führte. Bis 1929 förderten die Gruben Bleierz und Zinkblende. Die Hängebrücke wurde 2014 erneuert. Im Zweiten Weltkrieg beschädigte ein Bombenabwurf das Bahnhofsgebäude leicht. Im Oktober 1960 legte die Bundesbahn das Empfangsgebäude still. Bis 1984 wurde der Bahnhof als Kreuzungsbahnhof genutzt. Danach baute man die Gleise zurück. Das Empfangsgebäude ist heute in Privatbesitz. 1984 wurde erstmals auf Initiative des Oberbergischen Kreises die erste City-Bahn ins Leben gerufen. Das Projekt war ein voller Erfolg und wurde in den 1990er Jahren auch auf anderen Strecken übernommen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Ehreshoven
Luftaufnahme
Bahnhof 1959
Hängebrücke zur Grube Castor
Ehreshoven 1959
© Copyright 2000 - 2017 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Aggertalbahn
Z Bahnhof iel
nach oben  > nach oben  >