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Nach Erteilung der Konzession 1844 begann die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft mit dem Bau der 44,84 km langen Eisenbahnstrecke von Schwelm bis Dortmunderfeld. Am 20. Dezember 1848 wurde der Betrieb für den Güterverkehr und am 9. März 1849 für den Personenverkehr eröffnet. Der Streckenbau war aufgrund der topografischen Verhältnisse besonders aufwendig. Zwischen Schwelm und Gevelsberg eröffnete der Bahnhof Milspe ebenfalls den Betrieb. Das eingeschossige Empfangsgebäude war ein Fachwerkbau mit Holzverkleidung. Neben einem Dienstraum für den Stationsvorsteher gab es einen Wartesaal. Dieser ursprüngliche Bau ist heute im mittleren Gebäudeteil integriert. Nach 1865 erweiterte die Bahngesellschaft das Stationsgebäude mit einem zweieinhalbstöckigen Anbau, in dem sich im Erdgeschoss ein weiterer Wartesaal und im Obergeschoss die Dienstwohnung für den Stationsvorsteher befand. Um 1900 wurden alte Gebäudeteile aufgestockt sowie ein Anbau einer eingeschossigen Schalterhalle angebaut. Alle Erweiterungen wurden ebenfalls in Fachwerk ausgeführt. 1908 entstanden die hölzernen Überdachungen des Bahnsteigs. Danach gab es keine weiteren baulichen Änderungen mehr. 1954 änderte die Deutsche Bundesbahn den Bahnhofsnamen in Ennepetal-Milspe. Der Name wurde 1968 erneut in  Ennepetal (Gevelsberg) geändert. 2010 gab es umfangreiche Umbauarbeiten im Personentunnel und den Bahnsteigen. Dabei blieb das hölzerne Bahnsteigdach erhalten. Der Bahnhof steht seit 1986 unter Denkmalschutz.
Ennepetal (Gevelsberg) Z Bahnhof iel
Die Eisenbahn “kam” am 9. März 1849 nach Ennepetal. Also 14 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Ennepetal hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2014 waren es 29.703 Einwohner).  
Bilder Ennepetal
Bahnhof Milspe von 1849
Luftaufnahme
Bahnhof Milspe von 1849
Aachen - Kassel
PANORAMA
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