EINE DOKUMENTATION
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Bau und Eröffnung Das erste, 8 km lange Teilstück, der Strecke von Staffel nach Altenkirchen wurde zwischen Staffel und Hadamar am 1. Januar 1870 in Betrieb genommen. Der Abschnitt von Altenkirchen nach Hachenburg (Hessen) ging am 1. April 1885, der Streckenabschnitt von Hachenburg nach Hadamar (Preußen) am 1. Oktober 1886 in Betrieb. Einen Anschluss nach Au (Sieg) wurde am 1. Februar 1887 in Betrieb genommen. Damit konnte die „Oberwesterwaldbahn“ durchgängig befahren werden. Das traufenständige Empfangsgebäude von Elz entstand im Jahr 1870. Das möglicherweise nach Plänen von Heinrich Veldes als doppelgeschossiger Putzbau gebaute Gebäude hatte einen dekorativen Fugenschnitt im Stil des Klassizismus. Das Dach wurde durch geschnitzte Dachkonsolen abgeschlossen. Ein separater Güterschuppen entstand im selben Jahr. Vor dem Güterschuppen von 1870 wurde später etwas versetzt ein neuer länglicher Güterschuppen gebaut. Was hat sich verändert, was ist geblieben Die Hochbauten im Bahnhof wurden an einen Investor verkauft, der sie restaurierte. Die Gebäude werden heute gewerblich genutzt. Zwischen dem Güterschuppen von 1870 und dem Empfangsgebäude entstand ein gläserner Verbindungspavillon. Der später erbaute Güterschuppen wurde beträchtlich verändert und ähnelt heute eher an einen ehemaligen Lokschuppen. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Planung und Konzession
Bilder Elz
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 1. Januar 1870 nach Elz. Also 35 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Elz hatte zu diesem Zeitpunkt 1.932 Einwohner (Ende 2017 waren es 8.190 Einwohner).
PANORAMA Oberwesterwaldbahn Limburg (Lahn) Altenkirchen Ww
Bahnstation Elz (Kr Limburg) Bahnstation Elz (Kr Limburg)
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