Edenkoben
Am 18. Juli 1855 wurde die 18,41 lange Strecke von Neustadt (Weinstr.) über Edenkoben nach Landau durch die Pfälzische Maximilianbahn eröffnet. Das Empfangsgebäude lehnte sich an die Architektur der Villa Ludwigshöhe an. Am 16. Dezember 1912 eröffnete die schmalspurige Pfälzische Oberlandbahn den Betrieb von Neustadt (Weinstraße) bis Edenkoben und am 13. Januar 1913 das Teilstück nach Landau. Am 9. April 1936 baute die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft  eine 1,8 km lange Strecke zur Villa Ludwigshöhe. Die Bahn unterhielt in Edenkoben einen eigenen Bahnhof. Der im Zweiten Weltkrieg vollkommen zerstörte alte Bahnhof wurde 1956 durch einen Pavillon ersetzt. Am 31. Januar 1955 stellte die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft den Betrieb der Oberlandbahn ein. Der Fahrkartenverkauf wurde in Jahr 2000 eingestellt. 2003 baute die Bahn neue Bahnsteige und ersetzte den Mittel- gegen einen Seitenbahnsteig. Ein Personentunnel sorgt für den ungehinderten Zugang. Seit der Inbetriebnahme eines neuen Stellwerks in Landau wurde auch der Fahrdienstleiter eingespart. Der Bahnhof verfügt noch heute über einen regen Güterverkehr für eine internationale Industriefirma.
Bilder Edenkoben
Luftaufnahme
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Der 1956 eröffnete elegante Pavillon verfügt über viele großflächige Fenster. Neben einer Gaststätte gibt es eine angeschlossene Güterabfertigung. Der Architekt Heinz Falck erreichte durch veränderte Maßverhältnisse ein optisch größeres Gebäude. 
Bahnhof 1956 Bahnhof 1855
Bahnhof 1855
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Neustadt - Wissenbourg
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